Zahnfleischentzündung – Ursachen, Schmerzen, Symptome und Behandlung

24 Feb 2017
Zahnfleischentzündung – Ursachen, Schmerzen, Symptome und Behandlung

Im Mund leben etwa 300 Bakterien und sind völlig harmlos. Erst eine mangelhafte Mundhygiene kann dieses Gleichgewicht empfindlich stören. Es gelangen fremde Bakterien in den Mundraum und können Zahnfleischentzündungen verursachen, welche sehr schmerzhaft sind. Die Symptome sind Schmerzen, entzündetes Zahnfleisch bis hin zu Vereiterungen.

Die Entstehung von einer Zahnfleischentzündung

Auf den Zähnen bildet sich Plaque, was später zu Zahnstein und Karies führen kann. Der Zahnstein lässt sich mit herkömmlichen Mitteln schwer bekämpfen und ist ein ideales Einfallstor für schädliche Bakterien. Personen, die unter schnelle Bildung von Zahnstein leiden, sollten diesen in regelmäßigen Abständen vom Zahnarzt entfernen lassen.

Die Behandlung

Kleinere Zahnfleischentzündungen können mit Mundwasser, welches Bakterien abtöten kann, behandelt werden. Für diesen Zweck gibt es verschiedene Medikamente in der Apotheke zu kaufen.

Im fortgeschritteneren Stadium ist ein Besuch beim Zahnarzt erforderlich. Dieser spritzt eine Lösung in die Zahntaschen, welche die Entzündung abklingen lässt. Eine Selbstmedikation ist in dieser Etappe nicht mehr möglich, da der Patient den Herd der Entzündung nicht selbst erreicht.

In den meisten Fällen gehen die betroffenen Menschen zu spät zum Zahnarzt und versuchen die Entzündung selbst zu behandeln. Wird dabei nicht sauber gearbeitet, so ist der Erfolg nicht immer gesichert. In besonders schlimmen Fällen kommt es zu Vereiterung der Zahnwurzel. Hier müssen die Symptome nicht immer schmerzhaft sein, aber eine dicke Wange ist ein deutlich sichtbares Zeichen, hier ist etwas nicht in Ordnung. Häufig bleibt in dieser Situation dem Zahnarzt nichts weiter übrig, als den Zahn unter örtlicher Betäubung zu entfernen. Aufrund der Vereiterung geht manchmal die Behandlung nicht ganz schmerzlos über die Bühne.

Die Vorbeugung

Einer Zahnfleischentzündung kann mit relativ geringen Mitteln vorgebeugt werden und unangenehme Behandlungen werden unnötig. Die Zähne sollten immer nach dem Essen intensiv geputzt werden. Mit einer anschießenden Mundspülung wird eine Plaquebildung verhindert. Im Notfall tut es auch ein Kaugummi, welcher allerdings keinen Zucker enthalten darf und für die Reinigung der Zähne geeignet ist. Neben diesen Maßnahmen ist es ratsam, einmal im Jahr den Zahnarzt aufzusuchen.

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