Hausstauballergie – Symptome reichen von Atemnot bis zu Juckreiz

25 Nov 2017
Hausstauballergie – Symptome reichen von Atemnot bis zu Juckreiz

Allergien sind weit verbreitet und die Hausstauballergie gehört zu den wohl am häufigsten auftretenden Sorten. Dabei hat diese allergische Reaktion nicht zwangsläufig mit dicken Staubschichten auf der Einrichtung und einer dreckigen Wohnung zu tun.

Die Symptome bei einer Hausstauballergie

Viele Betroffene klagen insbesondere vor dem Schlafen oder nach dem Aufwachen im Bett über Kurzatmigkeit und in extremen Fällen sogar Atemnot.

  • Atemprobleme
  • Juckreiz
  • Hautirretationen

treten am häufigsten auf und sind oft die ersten Indikatoren für eine Hausstauballergie. Diese wird jedoch, wie fälschlicherweise oft angenommen, nicht vom Staub selbst, sondern vom Kot der Hausstaubmilben verursacht. Bis zu 4000 dieser kleinen Organismen können in einem Gramm Hausstaub leben und den Menschen das Leben schwer machen.

Menschen, die über entsprechende Symptome klagen, sollten einen Hautarzt aufsuchen. Neben einem Allergietest wird häufig auch die Lungenfunktion überprüft. Oft ist dies allerdings nicht nötig, denn bei dem Test auf allergische Reaktionen stellen sich bei den meisten Betroffenen schnell Ergebnisse ein.

mögliche Behandlungsmethoden

Ist die Hausstauballergie diagnostiziert, ist die Impfung eine Möglichkeit zur Immunisierung. Die Allergie wird damit abgeschwächt oder sogar ganz beseitigt. In einigen Fällen bekommen Patienten ein kleines Spray zum Inhalieren, welches die Bronchen weitet und bei Kurzatmigkeit und Atemnot zum Einsatz kommt.

Hausstauballergie vorbeugen

Zusätzlich zur Behandlung erhalten die Patienten bei ihrem Hautarzt eine Vielzahl hilfreicher Tipps, um den Milben das Leben schwer zu machen und damit die Allergie zu beseitigen.

Die kleinen Spinnentiere bevorzugen vor allem warme und feuchte Umgebungen. Deshalb sollte insbesondere die Bettwäsche möglichst häufig gewechselt und gewaschen werden . Nach Möglichkeit sollten die Wohnung regelmäßig gelüftet werden, um das Raumklima für Menschen angenehm und für Milben unerträglich zu machen. Schwere Teppiche sind für Milben ein genauso beliebtes Biotop wie Vorhänge und Gardinen aus Stoff. Auch diese Dinge sollten regelmäßig gereinigt oder im schlimmsten Fall sogar aus dem Haushalt verbannt werden. Wer diesen Ratschlägen folgt, sollte die Milben im Handumdrehen im Griff haben und wieder erleichtert durchatmen können.

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